Zika-Virus

Das Z. ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich von der „Gelbfiebermücke“ (aedes aegypti) übertragen wird und in Afrika, Asien und Teilen Südamerikas verbreitet ist.  Das Z. gehört zur Gattung der Flaviviren. Die Symptome sind Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und Fieber. Der Krankheitsverlauf selbst ist im Gegensatz zu anderen Tropenkrankheiten eher schwach ausgeprägt, der Verdacht, dass das Virus im Zusammenhang mit Kopf- und Hirnfehlbildungen von Kindern im Mutterleib steht, führt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) allerdings 2016 dazu, eine „gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite“ auszurufen. Im April bestätigt das US-Gesundheitsministerium CDC den Verdacht. Seinen Namen hat das Virus von seinem Entdeckungsort, es wird erstmals 1947 im Zikawald in Uganda bei einem Affen isoliert. Ausbrüche beim Menschen werden 2007 in Mikronesien und ab 2013 in anderen pazifischen Inselstaaten sowie 2015/2016 in Süd- und Mittelamerika registriert.

InfAZ_Zikavirus
Die ägyptische Tigermücke (aedes aegypti), die neben dem Zikavirus auch Gelbfieber und andere Viruserkrankungen überträgt. Quelle: www.rki.de

Vgl. www.rki.de

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